Universal Genève ehrt eine Legende — „The Nina“ Compax wiedergeboren

Nach Jahrzehnten der Stille kehrt einer der mythenumwobensten Namen der Uhrenwelt — Universal Genève — mit einer Hommage an eine Ikone zurück. Der klassische Compax „Nina Rindt“, eine Uhr, die zum Symbol für Rennsport und Eleganz zugleich geworden ist, wird nun in einer exklusiven und handwerklich geprägten Interpretation wiedereingeführt: dem Tribute to Compax.

Universal Geneve Tribute to Compax Nina

Eine Ikone wird neu geboren

Das Bild von Nina Rindt, elegant und selbstbewusst an der Rennstrecke mit ihrem Compax am Handgelenk, ist unsterblich geworden. Das finnische Model — verheiratet mit dem Formel-1-Champion Jochen Rindt — stoppte die Runden ihres Mannes an der Strecke, und ihre Art, die Uhr zu tragen (ebenso sehr Mode wie Funktion), machte sie zu einem Kultsymbol. Ihr Compax war ein Geschenk von Jochen; der Legende nach ließ er den Chronographen-Sekundenzeiger für bessere Sichtbarkeit rot färben, und es war Ninas eigene Entscheidung, das Stahlband gegen eine breite, in Paris gefundene Ledermanschette zu tauschen, die ihre Identität wirklich prägte. Sammler tauften sie später schlicht „die Nina“. Nun, mehr als fünfzig Jahre später, vereint sich Nina wieder mit Universal Genève, um die Geschichte gemeinsam neu zu erschaffen.

Der neue Tribute to Compax erscheint vor dem großen Comeback der Marke 2026 und markiert den Beginn einer neuen Ära für Le Couturier de la Montre. Die Modelle werden in 18-karätigem Weiß- und Rotgold gefertigt, in nur zwei Sets zu je drei Uhren — sechs Stück insgesamt, auf Anfrage erhältlich. Unter dem Gehäuse tickt das Kaliber Universal 281, ein handaufzugs-Säulenrad-Chronograph aus dem eigenen Archiv von Universal Genève (rund 28,5 mm breit und 7,1 mm dick, etwa 36 Stunden Gangreserve) — die einzigen „Nina“-Modelle überhaupt mit diesem historischen Werk, während die Originaluhr der 1960er ein Valjoux 72 verwendete. Das Vintage-Gehäuse behält seine rund 36-mm-Proportionen, verdrehten Bandanstöße und die externe Tachymeterlünette, nun unter einem gewölbten Saphirglas. „Der Tribute to Compax ist unser Zeichen für die Zukunft — raffinierter Luxus, geformt mit derselben handgemachten Präzision, die UG seit jeher definiert“, sagt Managing Director Gregory Bruttin. CEO Georges Kern fügt hinzu: „Nina Rindts Chronograph ist Teil unserer DNA. Zu dieser Geschichte zurückzukehren, war von Anfang an selbstverständlich.“

Couture trifft auf Uhrmacherkunst

Ein zentraler Teil des Projekts sind die eigens gestalteten Bund-Bänder, in Zusammenarbeit mit dem japanischen Ledermeister Satoru Hosoi geschaffen — bekannt für seine Arbeit mit Hermès und Moynat, ausgebildet in Japan und Italien und mit dem Titel Meilleur Ouvrier de France ausgezeichnet. In seinem allerersten Uhrenprojekt hat Hosoi das klassische Bund-Konzept mit einem Couture-Ansatz interpretiert: Jedes Band besteht aus drei miteinander verbundenen Teilen aus Kalbsleder, vernäht, um untrennbar zu sein — Ausdruck handwerklicher Perfektion. Die Bänder tragen die Signaturen Universal Genève und HOSOÏ-PARIS und kommen in Braun oder Schwarz zu Weißgold sowie Taupe oder Oliv zu Rotgold — eine Palette, inspiriert von den zeitlosesten Tönen der Modewelt. Sie werden in Paris gefertigt, der Stadt, in der Nina ihre Uhr zuerst trug, womit sich die Geschichte schließt.

Herstellung des Bund-Bands durch Satoru Hosoi

Meisterschaft auf dem Zifferblatt

Die Zifferblätter des Chronographen sind eine Hommage an das Feinste der Uhrmacherkunst: Grand-Feu-Email. Die Technik erfordert extreme Präzision — Mineralien und Metalloxide werden bei über 800°C gebrannt, Schicht für Schicht (bis zu zehn Mal), bis ein tiefer und zeitloser Glanz entsteht. Die sechs Zifferblätter variieren zwischen opakem Weiß und Schwarz sowie transparentem Blau und Braun, wo der rote Chronographenzeiger als dezenter Gruß an Ninas Original aufblitzt — woraus Sammler-Spitznamen wie das „Nina“-Panda und das „Evil Nina“-Reverse-Panda entstanden. Jedes Zifferblatt wird von Meister-Emailleuren ausgeführt, wo der kleinste Fehler die ganze Oberfläche sprengen kann — doch das Ergebnis ist eine Oberfläche, die niemals verblasst, ein Symbol für Ninas und Universal Genèves bleibenden Einfluss.

Grand-Feu-Email-Zifferblätter des Universal Geneve Tribute to Compax

Künstlerisches Handwerk in moderner Zeit

Genau wie das Weißgold-Polerouter-Band, das Laurent Jolliet 2024 schuf, setzt der Tribute to Compax die Philosophie fort, die der Wiedergeburt von Universal Genève zugrunde liegt: Uhrmacherei als Métier d’Art zu behandeln. Indem die Marke die weltweit führenden Kunsthandwerker in Leder, Email und Mechanik versammelt, hat sie etwas geschaffen, das Zeit und Trend überschreitet. Es geht nicht um Nostalgie, sondern um Neuinterpretation — die Vergangenheit in neuer Gestalt auf die Gegenwart treffen zu lassen. Nur zwei komplette Sets werden gefertigt, ausschließlich auf Anfrage erhältlich, zum Preis von je 135.000 CHF, wobei die Erlöse an die Genfer Uhrmacherschule gehen, die älteste der Schweiz, um Ausbildung zu fördern und seltene Handwerkstraditionen zu bewahren. Mehr zur Wiedergeburt der Marke in unserem Beitrag dazu, dass Universal Genève zurück ist.

Was ist der Universal Genève Tribute to Compax?

Eine ultralimitierte Hommage an den „Nina Rindt“-Compax — sechs Uhren in zwei Sets zu drei, in 18k Weiß- und Rotgold, vor dem Relaunch der Marke 2026.

Welches Werk und welche Zifferblätter?

Ein restauriertes Archiv-Kaliber Universal 281, ein Handaufzugs-Säulenrad-Chronograph, kombiniert mit Grand-Feu-Email-Zifferblättern und einem roten Chronographenzeiger.

Wie exklusiv ist er?

Es existieren nur zwei komplette Sets, auf Anfrage erhältlich zu je 135.000 CHF, wobei die Erlöse an die Genfer Uhrmacherschule gespendet werden.