Es war klar, bevor der Messeboden überhaupt geöffnet hatte — TAG Heuer setzt voll auf sein vielleicht ikonischstes Modell: die TAG Heuer Monaco. Und ehrlich gesagt ist das genau das, was man sehen will. Zwei völlig neue Interpretationen. Zwei völlig verschiedene Ausdrucksformen. Beide mit jener Monaco-Attitüde, die schlicht Selbstvertrauen ausstrahlt.
Monaco Evergraph — ein Chronograph auf einem ganz neuen Niveau
Hier passiert wirklich etwas.
Die neue Monaco Evergraph ist nicht nur ein Update — sie ist ein technischer Neustart. Alles dreht sich um das neue Werk, das Kaliber TH80-00, das sich wie ein Statement von TAG Heuer anfühlt. Über mehrere Jahre vom TAG Heuer Lab gemeinsam mit Vaucher Manufacture Fleurier entwickelt, verabschiedet es sich von der klassischen Chronographen-Architektur aus Hebeln, Federn und Schaltrad und ersetzt sie durch einen sogenannten Compliant-Mechanismus — flexible bistabile Komponenten, die sich mikroskopisch verformen, um Start, Stopp und Nullstellung zu steuern. Die Teile werden mittels LIGA-Technologie aus Nickel-Phosphor gefertigt und sollen exakt dieselbe taktile Rückmeldung liefern, egal wie oft man sie benutzt. Daher der Name: Evergraph.

Was heraussticht:
- Ein völlig neuer Typ von Chronographenmechanismus mit flexiblen Komponenten
- Hohe Präzision bei einer Frequenz von 5 Hz (36.000 Halbschwingungen)
- Bis zu 70 Stunden Gangreserve
- COSC-Zertifizierung
- Magnetresistenz dank des TH-Carbonspring-Oszillators
Das sind nicht nur Zahlen — es geht ums Gefühl. Der Druck in den Drückern, die Rückmeldung, wie sich der Chronograph tatsächlich in der Hand verhält. Genau dort versucht TAG Heuer, die Grenzen zu verschieben. Das Werk ist quadratisch und füllt das 40-mm-Gehäuse aus Titan Grade 5 vollständig aus, ohne unschönen Werkring zum Verstecken. Die Krone bleibt links bei 9 Uhr, die Drücker sind rechts verlängert. Erhältlich in naturfarbenem Titan mit blauen Akzenten oder in schwarzem DLC-Titan mit Rot, zum Preis von 25.000 € / 23.000 CHF / 25.000 $.

Monaco Chronograph — die Ikone im neuen Anzug
Die zweite Neuheit ist mindestens ebenso interessant — aber auf ganz andere Weise.
Hier nimmt TAG Heuer sein klassisches Monaco-Design und schafft etwas, das schwerer ist, als es klingt: erneuern, ohne zu zerstören. Inspiriert vom Original von 1969 (Ref. 1133), aber mit dynamischeren Linien, besserer Ergonomie am Handgelenk und einem klareren modernen Ausdruck. Es ist noch immer jenes quadratische, rebellische Design, das die Monaco von Anfang an legendär machte — aber jetzt trägt sie sich besser, wirkt zeitgemäßer und noch mehr „richtig“ für die Zeit.

Im Inneren sitzt das Manufakturkaliber TH20-11, eine überarbeitete Version des TH20-Chronographenwerks der Marke, nun im Bi-Compax-Layout mit Zählern bei 3 und 9 Uhr und Datum bei 6. Der Name ist eine bewusste Anspielung auf das ursprüngliche Kaliber 11, das die Monaco 1969 möglich machte, und die Krone bleibt links, genau wie immer. Die Gangreserve reicht bis 80 Stunden. Drei Ausführungen zum Start: ein charakteristisches McQueen-Blau, ein Sonnenschliff-British-Racing-Green und ein schwarzes Modell in Bicolor aus Titan und 18K 5N-Roségold. Die Preise starten bei 9.350 $ für die Titanversionen und erreichen 13.050 $ für das Roségold-Modell.


Warum sich das gerade jetzt besonders richtig anfühlt
Das Schöne hier ist, dass die zwei Modelle zwei Seiten derselben Medaille zeigen: Die Evergraph steht für Zukunft, Innovation und Technik; die Chronograph für Erbe, Design und Identität. Und die Monaco meistert beides mühelos. Das schaffen nicht viele Modelle.
Es hilft auch, dass die Monaco selten sichtbarer war. Wer in den letzten Saisons Formel 1 geschaut hat, hat Max Verstappen mit einer gesehen — in der Startaufstellung, im Fahrerlager, bei Pressekonferenzen. TAG Heuers tiefes F1-Engagement verschafft der quadratischen Ikone mehr Kamerazeit als fast jeder anderen Uhr im Luxussegment, also ist es sinnvoll, sie gründlich zu überarbeiten, statt von der Aufmerksamkeit zu zehren. Für ein weiteres TAG-Heuer-Kapitel siehe unseren Beitrag zur Monaco Speed 12.
Was ist das Besondere an der Monaco Evergraph?
Ihr neues Kaliber TH80-00 ersetzt Hebel und Federn des klassischen Chronographen durch einen Compliant-Mechanismus aus flexiblen bistabilen LIGA-Komponenten — mit 5 Hz, 70 Stunden Reserve, COSC-Zertifizierung und dem magnetresistenten TH-Carbonspring-Oszillator, in einem 40-mm-Titangehäuse.
Welches Werk nutzt die Monaco Chronograph 2026?
Das Manufakturkaliber TH20-11 — eine Anspielung auf das Kaliber 11 von 1969 — im Bi-Compax-Layout mit 80 Stunden Reserve und Krone links, angeboten in McQueen-Blau, British Racing Green und einem Bicolor-Modell aus Titan und Roségold.
Was kosten die neuen Monaco-Modelle?
Die Monaco Chronograph startet bei 9.350 $ in Titan und erreicht 13.050 $ in Roségold; die Monaco Evergraph kostet 25.000 € / 23.000 CHF / 25.000 $.

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